Schicht für Schicht – was Kinder beim Skifahren wirklich brauchen
Egal ob frostige Januartage, milde Frühlingstemperaturen oder wechselhaftes Bergwetter – gute Skibekleidung muss sich anpassen können. Dabei geht es nicht nur um Kälte- oder Nässeschutz, sondern auch um Atmungsaktivität, Bewegungsfreiheit und smarte Funktionen, die Eltern wie Kindern den Alltag erleichtern.
1. Baselayer – Funktion trifft Haut
- Eng anliegend, atmungsaktiv, weich
- Beste Materialien: Merino oder technische Funktionsfasern
- Aufgabe: Feuchtigkeit nach aussen leiten, Körperwärme halten
- Für kalte Wintertage: Merino ideal, im Frühling: leichter, schnelltrocknender Stoff
2. Midlayer – flexible Wärme
- Fleece, Strick oder Steppwesten mit Sorona Aura oder alternativen Füllungen
- Bequem über dem Baselayer, leicht unter der Jacke tragbar
- Für aktive Schneetage: dünner Fleece reicht meist, bei Liftpausen besser doppeln
3. Outerlayer – die wetterfeste Schutzschicht
- Wasserdicht, winddicht, atmungsaktiv
- Features: Wassersäule ≥ 20.000 mm, Schneefang, versiegelte Nähte, Reflektoren
- Für Dez–Feb: vollisoliert, gefüttert – für Frühling: Midlayer einfach weglassen
4. Zubehör, das oft unterschätzt wird
- Skihandschuhe (wasserdicht, warm, mit langem Schaft)
- Helm + Skibrille
- Mütze oder Sturmhaube für Pausen
- Skisocken (kein Baumwollmix, sondern funktional)
Passform-Tipp:
Too big ≠ better. Bei Belowzero wachsen unsere Grössen clever mit – dank
Verlängerungssystem und flexibler Schnitte. Gute Skibekleidung hat ausserdem verstärkte Bereiche, zum Beispiel an den Knien oder am Gesäss – wichtig für Kinder, die viel sitzen, rutschen oder stürzen.
Ein sicherer Sitz ist ebenso entscheidend: Nichts sollte verrutschen oder einschneiden, auch nicht bei Bewegung oder nach mehrmaligem Tragen.