Unterwegs: So bleibst du bei Hitze leistungsfähig
Die richtige Tageszeit wählen. Der grösste Hebel liegt gar nicht in der Ausrüstung, sondern im Timing. Wer Touren früh am Morgen oder am späten Nachmittag plant, umgeht die heisseste Zeit zwischen 12 und 16 Uhr fast komplett. Der Aufstieg im Morgengrauen fühlt sich nicht nur kühler an, er ist es auch.
Locker statt eng. Enganliegende Kleidung staut Wärme direkt am Körper. Lose geschnittene, atmungsaktive Stoffe lassen Luft zirkulieren und Feuchtigkeit entweichen. Das kühlt spürbar mehr als jedes noch so dünne Shirt, das eng am Körper klebt.
Helle Farben, natürliche Fasern. Dunkle Kleidung absorbiert Wärme, helle reflektiert sie. In Kombination mit atmungsaktiven Materialien wie Merino oder speziellen Funktionsfasern macht das bei mehrstündigen Touren einen echten Unterschied.
Trinken, bevor der Durst kommt. Wer erst trinkt, wenn er durstig ist, hat den Flüssigkeitsverlust bereits verpasst. Kleine Mengen, aber regelmässig, das hält den Kreislauf stabil.
Nacken und Handgelenke kühlen. An diesen Stellen verlaufen grosse Blutgefässe nah unter der Haut. Ein kaltes Tuch im Nacken oder kurz die Handgelenke unter kaltes Wasser halten, kühlt den ganzen Körper spürbar schneller herunter als ein Schluck Wasser.